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ein Holzhaus kaufen und bauen

Richtmeistermontage Holzhaus Bei diesem Kundeprojekt Holzhaus handelt es sich um eine abgewandelte Hausvariante des Holzhauses Belenus von [...]

ihr Holzhaus planen und bauen 

Holzhaus bauen – wer träumt nicht davon ein eigenes Holzhaus zu bauen und darin zuleben, mit Wände aus rohen oder bearbeiteten Baumstämmen. Bei den meisten Holzhäusern liegen die Stämme übereinander, daher sind Holzhäuser aus einer einfachen, aber sehr stabilen Konstruktion.

Dies ist auch einer der größten Vorteile eines Holzhauses. Ein Haus ganz aus Holz gebaut steht für ein ganz besonderes Raumklima und eine außergewöhnliche Wohnatmosphäre, das man selbstverständlich auch sehr gut selbst bauen kann. Bausätze in verschiedenen Ausführungen, in dem die benötigten Bauteile bereits vorgefertigt sind, werden zahlreich auf dem Markt angeboten.

Begeleiten Sie uns auf dem Weg zum eigenen Holzhaus.

Konstruktion mit unterschiedlichen Techniken – Holzhaus bauen

Bei der Konstruktion eines Holzhauses liegt der Schwerpunkt auf der Stapelung der Baumstämme. Die Konstruktion eines Holzhauses ist mit unterschiedlichen Techniken möglich, die sich in der Vorbereitung und der Schichtung der Baumstämme unterscheiden. Auch hinsichtlich der Ecken und bei den Innenwänden gibt es Unterschiede. Holzhäuser unterscheiden sich auch in der Konstruktion von Türen, Fenstern und langen Wänden, da es unter anderem möglich ist, zwei Stämme auf unterschiedlichen Wegen zu verbinden. Eine wichtige Aufgabe beim Bau eines Holzhauses ist: die Balken gut zu sichern. Dies kann beispielsweise mit Holzdübeln erfolgen, die in regelmäßigen Abständen angebracht werden.

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Finnlog Geschäftsführer Alar Anton (en)

 

Materialien zum Holzhaus bauen

Oft werden geschälte oder unbehauene Baumstämme für den Bau eines Holzhauses verwendet. Ist dies der Fall, so handelt es sich um ein Holzhaus in Naturstammbauweise. Man kann jedoch auch Balken, die auf beiden Seiten gesägt wurden, mit einem Beil so gestalten, dass sie die gewünschte Wandstärke erreichen. Auch andere Stämme können mithilfe von Werkzeugen wie einer Profilfräse so bearbeitet werden, dass man sie später leicht stapeln kann.

Um den natürlichen Charakter des Holzhauses zu unterstrichen, wird als Dichtungsmaterial noch immer gerne Moos, Wolle oder Leinen verwendet, mit denen die aufeinanderliegenden Stämme abgedichtet werden. Oft werden beim Holzhaus-Bau aber auch industriell geformte Balken verwendet, die mit speziellen Profilen versehen sind. In diese kann dann ein dauerelastisches Dichtband eingesetzt werden. Damit wird eine Dübelung überflüssig und der Brandschutz ist gewährleistet. Zudem werden so die thermischen Qualitäten des Holzes bestens genutzt und das Holzhaus ist gut isoliert. Wer mit synthetischer Dichtmasse arbeitet, muss nicht jeden Stamm exakt anpassen.

Das eigene Holzhaus selbst aufbauen

Sie können ein Holzhaus bestellen und selber aufbauen. Im Fachhandel sind unter anderem Bausätze erhältlich, die für den Selbstbau ausgelegt sind. Diese bestehen meist aus 40 – 70 Millimeter starken Holzbohlen. Diese selbst gebauten Holzhäuser sind oft schöne Garten- oder Ferienhäuser. Wenn Sie selbst in Ihrem Holzhaus wohnen möchten, ist es wichtig, auf die neuesten Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu achten. Daher muss der Wandaufbau bei Wohnhäusern deutlich dicker sein. Hier wird zwischen ein- und zweischaligen Konstruktionen unterschieden.

Wer sich also den Traum vom eigenen Holzhaus selbst erfüllen möchte, sollte sich für ein zweischaliges Holzhaus entscheiden. Für ein zweischaliges Holzhaus, das aus doppelwandigen Wänden mit einer Innen- und einer Außendämmung oder einer Zwischendämmung besteht, gibt es sehr gute Bausätze zu kaufen. Daher lässt sich ein solches Haus auch gut selbst aufbauen. Die Bauteile sind bereits vorgefertigt und müssen nur noch zusammengefügt werden.

ein Holzhaus kaufen?

Ein Naturstammhaus zu bauen bedeutet dagegen einen hohen Arbeitsaufwand. Die Stämme werden meist direkt vor Ort zu einem Holzhaus zusammengesetzt. Dies ist jedoch nicht die schwierigste Aufgabe, sondern die Abdichtung der Fugen mit Wolle, Moos oder Dichtbändern stellt die größere Herausforderung dar. Hier wird dazu geraten, einen Fachmann zurate zu ziehen. Daher eignet sich ein Naturstammhaus in den meisten Fällen nicht, wenn man sein Holzhaus selbst bauen will.

Darüber hinaus gibt es noch die Option, ein einschaliges Holzhaus zu bauen. Es besteht aus starken Rundstämmen oder Vierkanthölzern, die eine bestimmte Mindeststärke haben müssen. Hier ist viel Material notwendig, daher sind diese Häuser oft sehr teuer. Filigrane, aufwendige Grundrisse sind auf diesem Weg sehr schwer umzusetzen.

Voraussetzungen für Ihr Holzhaus

Wer sich für einen Bausatz entscheidet, mit dem er sein Holzhaus selbst aufbauen möchte, sollte darauf achten, dass alle Teile vollständig und gut sortiert angeliefert werden. Eine gut verständliche Bauanleitung hilft beim Aufbau. Bei Fragen kann man sich oft auch telefonisch an den Hersteller wenden. Wer sich unsicher ist, kann zumindest in den ersten Tagen auf der Baustelle Unterstützung von einem Fachmann holen.

Wichtig ist es zudem, zu berücksichtigen, dass Holz ein natürlicher Werkstoff ist, der allerdings gerade an den Außenwänden Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Daher dauert es an den Außenwänden meist länger, bis sich die Wände setzen. Die Innenwände trocknen dagegen schneller. Daher ist es praktisch, wenn Innen- und Außenwände entkoppelt sind. So werden Schäden an der Hauswand vermieden.

Holzhaus mit Garten

Unser Holzhaus Ansprechpartner in Deutschland:

Finnlog Deutschland GmbH
im ABAKUS Business-Center
Blasewitzer Straße 41
01307 Dresden
Tel. 0351 – 450 4455

E-Mail: info@finnloghaus.de
Web: www.finnloghaus.de

Unser Holzhaus Ansprechpartner für FINNLOG ist in Sachsen, Berlin und Brandenburg:

Finnlog-NaturSystemhaus

Bauingenieur Karl Friedrich Kraut
Grundmühlenstraße 1b
01796 Graupa (Pirna)

Telefon: 03501 546693
E-Mail: kraut@finnloghaus.de
Webseite: https://www.finnlog-blockhaus.de/

Holzhaus Beratung

    Till Kleinert
    Till Kleinert

    Marketingpartner für Finnlog Deutschland
    Lohmener Straße 22, 01829 Stadt Wehlen
    Telefon: 0172 3533781
    E-Mail: post@blockhaus.bio
    Web: Blockhaus.bio

    ein Holzhaus

    Ein Holzhaus gibt es heute in vielfältiger Weise, egal, ob es nun traditionell oder modern erstellt wird, sie werden immer beliebter. Sie verleihen ein Stück Romantik und ein Gefühl der Wärme und Wohlseins. Die Grundidee für Holzhäuser ist schon sehr alt und in allen Regionen der Welt bekannt. Die ersten Holzhäuser entstanden schon rund 2500 vor Christus und verbreiteten sich in der Bronzezeit in ganz Europa. Aus diesen frühen Formen entstand nach und nach das moderne Holzhaus. Die ältesten noch stehenden Holzhäuser stammen aus dem Mittelalter.

    Verschiedene Holzhaus Konstruktionsweisen

    Beim Bau eines Holzhauses kann man verschiedene Techniken anwenden. Daher unterscheiden sich Holzhäuser in der Verarbeitung der Stämme, in der Art der Schichtung sowie in der Gestaltung von Ecken und Innenwänden. Auch die Verwendung von Ständern an Türen, Fenstern und langen Wänden variiert.

    Beliebte Materialien für Holzhäuser sind:

    – unbehauene, aber geschälte Stämme (Naturstammbauweise)

    – auf Wandstärke beidseitig gesägte oder mit einem Beil gehauene Balken

    – profilgefräste Stämme mit Standardmaßen (moderner Blockbau)

    Holzhaus aus Rundbohlen

    Holzhaus mit Rundbohlen

    Moderne Holzhaus Bauweise

    Nachdem die Baumstämme aufeinandergeschichtet wurden, werden sie in regelmäßigen Abständen durch große Dübel aus Holz gesichert. Früher nutzte man zudem Moos, Schafwolle oder Leinen zur Abdichtung. Bei industriell geformten Balken entfällt oft auch die Dübelung. Zudem kann hier ein dauerelastisches Dichtband genutzt werden. Damit erfüllt ein modernes Holzhaus alle aktuellen Standards zur Isolierung und vor allem die besonderen thermischen Qualitäten von Vollholz lassen sich ideal nutzen.

    Heute muss man je nach Bauweise auch nicht mehr darauf achten, dass alle Baumstämme perfekt geschichtet wurden, da größere Mengen Dichtmasse verwendet werden. Bei Fertighäusern aus Holz nutzt man in der Regel die Blockbohlenbauweise. Die Konstruktion der Wände kann von klassischen Rundstämmen über Vierkanthölzer bis hin zu mehrschichtig verleimten Einzellamellen reichen. In Europa und Asien ist die Massivbauweise für Holzhäuser weit verbreitet. Als Fundament wird meist ein Steinfundament oder ein Hartholzrahmen genutzt. Erst darauf wird die Blockwand aus aufeinanderliegenden Hölzern aufgeschichtet. Ein Blockbau ist in der Regel rechteckig oder quadratisch. Die Länge wird dabei von der Länge der Stämme bestimmt.

    Einfache Montage des Holzhauses

    Mithilfe der Blockbohlenbauweise kann ein Geräteschuppen, ein Gartenhaus, eine Sauna oder ein ganzes Haus entstehen. Viele Menschen, die heute ein Holzhaus bauen möchten, nutzen industriell vorgefertigte Bauteile. Damit ist ein Holzhaus eine sehr gute, zeitgemäße Alternative zum klassischen Bau des Eigenheims. In den vergangenen Jahren wurden die Montagetechniken immer weiterentwickelt. Mittlerweile sind Bausätze mit fertig geschliffenen, versiegelten und nummerierten Böden erhältlich. Diese können selbst aufgebaut oder von Profis schlüsselfertig aufgestellt werden.

    Oft entscheidet man sich für Wände, Decken und Dächer aus Nadelholz. Vor allem Polarkieferholz hat sich als Baustoff bewährt und besticht durch seine sehr guten selbstregulierenden Isoliereigenschaften. Damit entsteht eine sehr angenehme Temperatur im Haus. Vor allem für Allergiker ist ein Holzhaus eine gute Wahl, da der Staubgehalt deutlich geringer ist als in Gebäuden aus anderen Baumaterialien. Außerdem bietet ein Holzhaus ein sehr gemütliches Ambiente und ein gutes Klima mit einem leichten Duft nach Nadelholz.

     

    Nachhaltiges Wohnen im Holzhaus

    Der Bau eines Holzhauses steht für nachhaltiges bauen und wohnen. Holzhäuser sind sehr langlebig und weisen eine ausgeglichenere Ökobilanz auf als Steinhäuser. Da Holz ein nachhaltiger Rohstoff ist, ist ein Holzhaus sehr umweltfreundlich und kann jahrhundertelang stabil bleiben. Ein Anstrich wird oft nicht benötigt, da der Bläuepilz eine natürliche Versiegelung bildet.

    Etwas überraschend mag sein, dass die modernen Konstruktionen nur schwer entflammbar sind. Dies kann niedrigere Kosten bei der Gebäudeversicherung mit sich bringen. Das sehr gute Wohnklima mit einer Luftfeuchtigkeit von rund 40 Prozent kann dazu beitragen, dass die Bewohner weniger anfällig für Infekte werden. Auch die Dämmeigenschaften eines Holzhauses sind optimal.

    Vor- und Nachteile eines Holzhauses

    Vorteile von Holzhäusern Nachteile von Holzhäusern
    Konstant 40 Prozent Luftfeuchtigkeit Geringer Schallschutz
    Natürliche Materialien Setzung
    Gute Ökobilanz Schrumpfung
    Angenehme Wohnatmosphäre Knackgeräusche
    Heizkosten sparen Regelmäßige Anstriche notwendig
    sehr kurze Bauzeit Fehler beim Bau möglich
    Lange Lebensdauer Reparaturen oftmals schwierig
    Kostenersparnis beim Innenausbau Anfälligkeit gegen Feuchtigkeit und Schädlinge
      Nicht überall erlaubt

    Luftfeuchtigkeit im Holzhaus

    Das „Wohnklima des Holzhauses“ bezeichnet die automatische Regulierung der Luftfeuchte. Das Holz reguliert durch seine offene Diffusion die Luftfeuchtigkeit automatisch auf etwa 40 Prozent. Die ist besonders für die Schleimhäute sehr gut. Allergiker, Asthmatiker und Menschen, die unter einem schwachen Immunsystem leiden, fühlen sich in einem Holzhaus besonders wohl. Um die natürliche Diffusion zu gewährleisten, sollte man darauf achten, keine Folien oder Sperrholzplatten einzubauen. Außerdem sollte das Haus auf der inneren Seite der Wand eine möglichst breite, durchgehende Schicht aus Vollholz haben. Nur dann kann die volle Regulierungswirkung entfaltet werden.

    Natürliches Baumaterial Holz

    Holz ist ein ganz natürliches Baumaterial. Damit wirkt das Haus sehr naturnah und ist allein schon daher etwas ganz besonderes. Vor allem Naturstammbauhäuser üben einen besonderen Reiz aus. Allerdings sollte man darauf achten, das Holz auch natürlich zu belassen und keine präparierten oder imprägnierten Hölzer verwenden. So können zumindest die Wände, Böden und das Dach ohne Chemikalien gebaut werden. Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, der in großen Mengen vorhanden ist, ist die Ökobilanz von Holz sehr gut. Jedes Jahr wächst mehr Holz nach, als tatsächlich verwendet wird. Zudem ist die Forstwirtschaft hierzulande sehr nachhaltig und die Lieferwege sind oft kurz. Damit werden lange Transporte vermieden und ein CO2-neutraler Hausbau ist möglich.

    Heizkosten senken und Bauzeit verkürzen

    Trotz einem ähnlichen Wärmedämmwert schlagen bei vielen Holzhäusern andere Heizkosten zu Buche als bei Steinhäusern. Oft braucht man nicht so viel zu heizen und schon 19° reichen aus, um eine angenehme Temperatur zu erreichten. Dies hat den Hintergrund, dass Holz Wärme aufnimmt und langsam wieder in den Raum zurückgibt. Im Sommer heizt sich das Haus langsamer auf, im Winter kühlt es langsamer aus. So kann man durchaus Heizkosten sparen.

    Ein Holzhaus kann in sehr kurzer Zeit aufgebaut werden. Auch das Trocknen dauert im Vergleich zu einem Haus aus Stein oder Beton nicht lange. Bei vielen Bauvorhaben entfallen auch Arbeiten wie Tapezieren, Streichen oder Wände verputzen. Außerdem erspart die Anlieferung von Fertigbauteilen, die nur noch passend montiert werden müssen, viel Arbeit.

    Holzhaus am Wald

    Holzhaus am Wald

    Senkung des Holzhauses

    Im Gegensatz zu einem Holzhaus in Ständerbauweise setzt sich ein Holzhaus. Die Setzung hängt vom Gewicht der Balken ab. Dies sollte man in der Planung bereits mit einbeziehen. Im Alltag hat dies zur Folge, dass Bilder, Lampen und ähnliches zunächst höher hängen und sich später senken. Durch die Setzung wird die Abdichtung höher und Hohlräume, die zu Beginn noch vorhanden waren, werden komprimiert. Nach etwa drei Jahren hat sich das Haus größtenteils gesetzt. Bei einem Holzhaus gilt jedoch der Satz: Holz arbeitet. Doch nach einigen Jahren haben Witterung und Jahreszeiten nur noch wenig Einfluss.

    Darüber hinaus schrumpft ein Block- oder Holzhaus leicht. Dies hat die Ursache, dass das Holz trocknet. Bei Fertigbauteilen wurde das Holz auf eine Feuchtigkeit von etwa 18 Grad vorgetrocknet. Die Schrumpfung ist zwar nur minimal, aber es kann vorkommen, dass man einen kleinen Spalt zwischen den Wänden erkennt. Ein Verdunster oder ein Springbrunnen im Haus können dabei helfen, mehr Feuchtigkeit in die Raumluft zu bringen. Oft wird die Schrumpfung in der Nähe von Wärmequellen am deutlichsten sichtbar.

    Ein weiterer Nachteil bei vielen Holzhäusern ist der Schallschutz. Schritte im oberen Stockwerk hört man weiter unten deutlich lauter als in einem Haus aus Stein. Auch Gespräche im Zimmer nebenan oder ein Stockwerk höher hört man oft deutlicher.

    Pflege des Holzhauses

    Beim Bau eines Holzhauses kann es leicht zu Fehlern und Problemen kommen, vor allem dann, wenn man selbst viele Arbeiten erledigt hat. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Fachfirma mit dem Hausbau beauftragen. Fehler kommen beispielsweise in den Ecken vor. Hier kann es vorkommen, dass die Dichtwolle vergessen wird oder keine genaue Passung mehr vorhanden ist. Auch der Einbau von Fenstern und Türen erfolgt oft nicht optimal. Hier kann es beispielsweise vorkommen, dass Dichtbänder falsch verklebt werden.

    Wenn einmal eine Reparatur an der Fassade oder an der tragenden Konstruktion notwendig werden sollte, kann es kompliziert werden. In vielen Fällen ist keine komplette Reparatur, sondern nur eine Kaschierung des Schadens möglich. Beispielsweise können einzelne Balken nicht einfach ausgetauscht werden. Daher ist die Pflege eines Holzhauses sehr wichtig. Kleine oberflächliche Kratzer bekommt man mit Holzseife oder etwas Feuchtigkeit meist sehr gut in den Griff. Wer sein Haus einmal angestrichen hat, muss den Anstrich zum Holzschutz regelmäßig wiederholen. Je nach Bauweise und Holzart ist dies alle vier bis zehn Jahre notwendig.

    Vor Feuchtigkeit und Schädlingen schützen

    Feuchtigkeit und Schädlinge sind Gift für ein Holzhaus. Wasser sollte immer sicher an der Wand ablaufen und gut versickern. Holzwürmer oder andere Schädlinge gelangen nicht in die Holzbalken, wenn diese gut getrocknet sind. Aber Fliegen, Spinnen, Bienen, Vögel und auch Mäuse mögen die Wärme eines Holzhauses. Daher kann es sinnvoll sein, Stellen, an denen die Tiere ins Haus gelangen können, mit einem Fliegengitter abzusichern.

    Übrigens werden nicht in allen Baugebieten Genehmigungen für Holzhäuser erteilt. Das zuständige Bauamt kann hierzu Auskunft geben. In vielen Bebauungsplänen ist vorgeschrieben, dass die Häuser im jeweiligen Gebiet aus bestimmten Farben oder Materialien bestehen müssen.

    Holzhaus Finnlog CastorHolzhaus Finnlog Castor rustikal

    Holzhaus – Holzhaus bauen & Holzhaus kaufen

    Häuser aus Holz werden immer beliebter und die Nachfrage steigt ständig, wie bereits der Name sagt, ist ein Holzhaus zum größten Teil aus Holz gefertigt. Allerdings gibt es unterschiedliche Bauweisen:

    1. Holzhaus (auch Blockbohlenhaus genannt)
    2. Haus in Holzständerbauweise
    3. Haus in Holztafelbauweise
    4. Haus in Holzrahmenbauweise
    5. Umgebindehaus

    Meistens handelt es sich bei einem Holzhaus um ein Fertighaus, aber auch Gartenhäuser werden gerne aus Holz errichtet.

    Holzständerbauweise wie ein Fachwerkhaus

    Wer sich für ein Holzhaus in Holzständerbauweise entscheidet, nutzt eine Form des Fachwerkbaus. Hier bilden Ständer in der gleichen Höhe wie das Gebäude die tragende Konstruktion des Hauses und stellen auch die Seitenwände dar. Diese Bauweise gehört zu den grundlegenden Holzbausystemen und wird traditionell schon seit dem 13. Jahrhundert verwendet. Die Holzständerbauweise entstand aus der Pfostenbauweise, die schon seit der Jungsteinzeit bekannt ist. Im Mittelalter wurden aber die statischen Voraussetzungen besser, sodass bereits mehrgeschossige Bauwerke errichtet werden konnten.

    Holzhaus

    Holzhaus

    Am Ende des Mittelalters wurde daraus die Rähmbauweise entwickelt, bei der Ständer in Höhe eines Stockwerks verwendet wurden. Seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich diese Bauweise immer weiter, wurde aber zu Beginn der Industrialisierung mehr und mehr durch den Bau eines Holzhauses in Massivbauweise ersetzt. Heute gibt es eine Renaissance dieser traditionellen Bauweise. Bei Fertighäusern wird meist die Bauform des Holzrahmenbaus genutzt, der oft auch als Holzständerbauweise bezeichnet wird. Dieser ist jedoch nicht mit der traditionellen Form vergleichbar, sondern eher mit der Rähmbauweise im Spätmittelalter.

     

    Holzhaus Beratung

      Till Kleinert
      Till Kleinert

      Marketingpartner für Finnlog Deutschland
      Lohmener Straße 22, 01829 Stadt Wehlen
      Telefon: 0172 3533781
      E-Mail: post@blockhaus.bio
      Web: Blockhaus.bio

      Holztafelbau bei Fertighäusern

      Beim Holztafelbau, der ebenfalls bei Fertighäusern aus Holz weit verbreitet ist, werden sogenannte Tafeln genutzt. Dabei handelt es sich um flächige, selbsttragende Konstruktionen aus Holz, die die Wände des Holzhauses bilden. Die einzelnen Bauteile werden direkt auf der Baustelle zusammengefügt. Auch der Holztafelbau basiert auf dem Holzrahmenbau, es gibt jedoch Unterschiede in der Vorfertigung. Im Vergleich zur Massivbauweise ist die Holztafelbauweise eine trockene Bauweise. Die Gebäudehülle des Holzhauses ist direkt nach dem Aufbau dicht. So ist das Holzhaus sofort bestens vor Wind und Wetter geschützt. Zudem erfolgt der Aufbau des Holzhauses auf der Baustelle schneller. Holzhäuser, die in der Holztafelbauweise gebaut wurden, sind in der Regel gut gedämmt und damit sehr energiesparend.

      Holzrahmenbau als modernes Bausystem

      Die Holzrahmenbauweise basiert auf der Fachwerkbauweise und entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem in den USA. In Europa wuchs die Beliebtheit erst mit dem Aufkommen von Fertighäusern aus Holz. Der bereits erwähnte Holzrahmenbau gehört zu den wichtigsten modernen Holzbausystemen. Hier übernimmt ein Holzgerüst mit senkrechten und waagrechten Stäben die vertikale Tragfunktion für das Holzhaus. Plattenförmige Wandbaustoffe, diagonal angebrachte Bretter oder Streben sorgen für die horizontale Aussteifung. Diese Bauweise ist noch immer vor allem in Nordamerika verbreitet, aber auch in Mittel- und Nordeuropa ist diese Bauweise bekannt.

      Massivholzhaus als besondere Form des Holzhauses

      Wenn es um Holzhäuser geht, spielt das Massivholzhaus eine besondere Rolle. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form des Holzhauses, die auf den Holzhausbau zurückgeht. Alle Massivholzhäuser verbinden, dass sie aus vorgefertigten Wandelemente bestehen, die vor Ort relativ schnell zum fertigen Holzhaus zusammengefügt werden können. Das Massivholzhaus kombiniert viele Elemente der bereits erwähnten Bauweisen wie dem Blockbau, dem Holzständerbau und dem Holztafelbau. Daher kann man die Massivholzhausbauweise auch als eine Weiterentwicklung aus diesen sehen.

      Im Gegensatz zu einschaligen Holzhäusern sind Massivholzhäuser zweischalig, das heißt, sie verfügen über eine Außen- und Innenschale. Zwischen beiden Schalen befinden sich eine Dämmung und oft auch eine Installationsebene für Elektroinstallationen. Darüber hinaus werden beim Massivholzbau Bohlen anstatt Bretter genutzt, die eine Stärke von mindestens 40 Millimetern aufweisen sollten.

      Übrigens muss ein Massivholz nicht unbedingt ausschließlich aus Massivholz bestehen. Unter Massivholz versteht man die Fertigung aus einem Stamm. Es kann auch Konstruktionsvollholz genutzt werden, da dieses formstabiler ist als Massivholz und die Trageleistung des Holzhauses verbessert.

      Vor- und Nachteile von Holzhäusern

      Vorteile eines Holzhauses Nachteile eines Holzhauses
      Kurze Bauzeit Wartungsaufwand
      Gute Isolierung Risiken durch Feuchtigkeit und Schädlinge
      Sehr gute Energiebilanz Knackgeräusche
      Gesundes Raumklima Schallschutz
      Gute Ökobilanz  

       

      Elemente aus verschiedenen Bauweisen

      Beim Massivholzbau werden vor allem Elemente des Block- und Holzfertigbaus kombiniert. Wände, Dächer und Decken werden vorgefertigt und direkt vor Ort aufgebaut. Die einzelnen Bauteile des Holzhauses werden verleimt oder mit Holzdübeln miteinander verbunden. Das Holz wird schon vor der Verarbeitung mit technischen Hilfsmitteln getrocknet. Dies führt zu einer sehr guten Holzfeuchte. Da das Holz bereits trocken ist, wird die sogenannte Setzung, die bei Holzhäusern oft vorkommt, vermieden.

      Die zweischaligen Wandkonstruktionen gehören zu den neusten Entwicklungen im Massivholzbau. Wie aus dem Holzständer- und Holzrahmenbau bekannt, werden zunächst senkrechte Ständer als tragendes Element aufgebaut. Diese werden jedoch durch zwei Blockbohlenschalen auf beiden Seiten ergänzt. Die Dämmschicht zwischen den Schalen sorgt dafür, dass der Dämmwert des Holzhauses dauerhaft aufrechterhalten bleibt.

      Diese Dämmung führt zu sehr angenehmen Temperaturen im Sommer wie im Winter und entspricht den Anforderungen der Energiesparverordnung aus dem Jahr 2014. Der doppelschalige Aufbau beim Holzhaus führt auch dazu, dass Holzhäuser in Massivbauweise einen besseren Schallschutz aufweisen, als Holzhäuser.

      Angenehmes Raumklima

      Wenn beim Bau seines Holzhauses auf sogenannte dampfdiffusionsoffene Wände, also Wände ohne Dampfsperren oder Hartschaumdämmplatten, geachtet werden, führt dies in Verbindung mit der Trockenbauweise zu einem sehr angenehmen Raumklima. Feuchtigkeit, die Schimmel fördert, wird so ebenfalls vermieden.

      Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

      Da die Forstwirtschaft in Deutschland sehr nachhaltig ist, verwendet man mit Holz einen umweltfreundlichen, nachwachsenden Baustoff. In Deutschland werden jährlich weniger Bäume abgeholzt als nachwachsen. Außerdem leben wir in einer waldreichen Region, sodass die Transportzeiten oft sehr kurz sind. Zudem kann sich Holz als Baumaterial sehr gut auf das Klima auswirken, denn es gilt als CO2-Speicher und entzieht der Atmosphäre Kohlendioxid.

      Vor Feuchtigkeit und Schädlingen schützen

      Auch wenn Holz durch Feuchtigkeit aufquillt, wird ein Holzhaus so konstruiert, dass seine Elemente formstabil bleiben. Allerdings sollte das Haus vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden. Wenn es allerdings doch einmal zu einem Schaden durch Wasser kommt, kann bei einem Massivholzhaus im Gegensatz zum Holzhaus die beschädigte Stelle ersetzt werden. 

      Sorgen bereiten Besitzern von Holzhäusern auch Schädlinge. Unter anderem ist der Holzwurm eine Gefahr für Hölzer aller Art. Im Frischholz können durchaus Insekten und ihre Larven enthalten sein. Doch diese werden in der Regel während der Trocknung abgetötet. Das Holz wird auf etwa 70° erhitzt. So verändert das Eiweiß im Holz seine Struktur und stellt keine Nahrungsgrundlage für Schädlinge mehr dar.

      Qualität in den letzten Jahren deutlich verbessert

      In den letzten Jahren wuchs die Qualität von Holzhäusern stetig. Damit nahm auch ihre Lebensdauer deutlich zu. Bei einer guten Instandhaltung kann ein Holzhaus heute mehrere Jahrhunderte halten. Schon seit 1985 setzen Versicherungen bei der Wertermittlung Holzhäuser mit anderen Bauweisen gleicht. Wichtig für eine lange Lebenszeit ist aber ein guter Holzschutz, bei dem man heute auf chemische Mittel größtenteils verzichten kann. Holzhäuser sind entgegen der allgemeinen Erwartung nur schwer entflammbar. Daher ist die Feuerfestigkeit des Holzhauses absolut gewährleistet. Die Brandgefahr ist auch im Vergleich zu Häusern aus anderen Materialien vergleichsweise gering.

      Finnlog Holzhaus Aufbau Sebnitz

      Finnlog Holzhaus Aufbau in Sebnitz

      Wie lange hält ein Holzhaus?

      Ein Haus aus Holz? Hält das überhaupt? Das fragen sich Leute, die sich ein Holzhaus kaufen möchten oder sich rund um den Hausbau informieren. Erfahrungsgemäß zweifeln die Leute daran, dass Naturmaterialien optimal geeignet sind und eine lange Lebensdauer mit sich bringen. Meistens gehen folgende Fragen durch den Kopf, wenn es um ein Haus aus Holz geht:

      • Wie lange hält ein Holzhaus?
      • Ist solches Material überhaupt wetterbeständig?
      • Ist das Blockhaus stabil genug und langlebig?

      Damit sich interessierte Leute einen Überblick verschaffen können, haben wir hier alle wichtigen Infos rund um das Thema Haus aus Holz zusammengestellt. Danach sind sicherlich viele Fragen geklärt, sodass eine Entscheidung für oder gegen solch ein Haus gefällt werden kann.

      Eigenschaften von Holz – langlebiges Holzhaus möglich?

      Ein Haus bauen die meisten Leute nur einmal im Leben. Deswegen soll es auch ein Domizil werden, welches über Jahre hinweg hält und eine gute Bleibe darstellt. Ist Holz als Material für ein Haus überhaupt geeignet? Zunächst einmal ist es wichtig, sich über die Eigenschaften ein Bild zu verschaffen. Über folgende Punkte sollten sich Leute informieren, wenn es um Holz für ein Holzhaus geht:

      • Härte des Holzes
      • Gewicht des Holzes
      • Festigkeit des Holzes
      • Feuchtigkeit der Holzart

      Je nach Holzart ist es druckfest, sehr beständig und gleichzeitig elastisch. Manche Holzarten sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften weniger für den Holzhaus-Bau geeignet, was zu beachten ist. Professionelle Holzhaus Baufirmen verwenden natürlich nur widerstandsfähiges, hartes und langlebiges Holz wie nordische Fichter oder Kiefer.

      Hält Holz hinsichtlich der Festigkeit mit anderen Materialien mit?

      Der Naturwerkstoff kann hinsichtlich der Festigkeit mit vielen anderen Materialien sehr gut mithalten. Sie übertrumpfen sogar andere Hausbau-Materialien. Stahl oder Beton sind beispielsweise wesentlich schwerer, wenn sie die gleiche Festigkeit wie Holz erzielen sollen. Holz verdankt dem Inhaltsstoff Lignin (befindet sich in den sekundären Zellwänden) seine extreme Festigkeit. Was meinen Sie, weswegen in vielen Häusern und Hallen große Zwischenräume mit Holzbalken überspannt werden? Holz ist ganz einfach wesentlich fester und dennoch leichter. Außerdem dienen Holzbalken als Unterlage für das Tragen großer Lasten. Deswegen werden auch Dachstühle aus Holzbalken gefertigt. Sie bringen eine enorme Festigkeit bei einem relativ geringen Gewicht im Gegensatz zu Stahl und Beton mit.

      Ist Holz nicht viel zu feucht für ein Haus?

      Es ist bekannt, dass das Material von Natur aus über einen hohen Feuchtigkeitsanteil verfügt. Der Anteil an Wasser in einem frisch geschlagenen Stamm liegt bei rund 60 Prozent. Bevor geschlagenes Holz weiterverwendet werden kann, wird es gut gelagert und getrocknet. Nach ordnungsgemäßer Lagerung nimmt der Wassergehalt deutlich ab und liegt meistens nur noch bei 15 Prozent. Denkbar ist sogar ein Wasseranteil von gerade einmal 10 Prozent, wenn der Naturwerkstoff länger gelagert wird.

      Das dauert natürlich auch alles seine Zeit, bis der Feuchtigkeitspegel so niedrig ausfällt. Meistens wird Holz deswegen durch die Industrie einem künstlichen Trocknungsprozess ausgesetzt. In dem Fall ist das Holz schneller getrocknet. Außerdem gibt es nur noch einen Feuchtigkeitsanteil zwischen 6 und 7 Prozent. Hinsichtlich der Rissbildung brauchen sich die Leute keine Gedanken machen. Auch wenn Holz weiter arbeitet, ist damit nicht zu rechnen. Nach der Trocknung nimmt übrigens Bauholz Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Das wirkt sich natürlich auch auf das Raumklima positiv aus.

      Was ist, wenn es brennt? – Wie feuerbeständig ist Holz?

      Sorgen gibt es auch immer wieder hinsichtlich der Feuerbeständigkeit. Doch auch in diesem Punkt kann hochwertiges Holz punkten. Es ist viel feuerbeständiger, als die meisten Menschen annehmen. Erst nach 30 bis 60 Minuten verliert ein Holzbalken seine Festigkeit, wenn er einer enormen Hitze ausgesetzt wird. Holz verbrennt zwar irgendwann – oder schützt sich durch eine verkohlte Schicht, doch auch Stahlbalken sind nicht hitzebeständig. Sie verbrennen nicht, können sich aber unter Hitzeeinwirkung schnell verformen.

      Wichtig: Für Holzbalken gibt es heutzutage besondere Beschichtungen, die das Holz so gut wie feuerfest machen.

      Ist ein Holzhaus gegen Schädlingsbefall immun?

      Holz und Schädlinge, diese beiden Dinge werden immer wieder in Verbindung gebracht. Natürlich möchte niemand, dass sein Holzhaus von Holzwürmern und anderen Schädlingen zerstört wird. Deswegen ist die Frage auch berechtigt, wie lange ein Holzhaus hält, wenn es von Schädlingen befallen wird. Vor vielen Jahren war es auch so, dass Bestandteile aus Holz den Schädlingen zum Opfer fielen. In der heutigen Zeit hingegen braucht niemand mehr Angst vor zerstörten Dachstühlen und Co. haben. Holz wird technisch getrocknet. Es handelt sich hierbei um eine hochmoderne Art, bei der dem Material ganz gezielt und kontrolliert die Feuchtigkeit genommen wird. Nährboden, der für Schädlinge relevant ist, wird durch das technische Verfahren dem Holzwerkstoff entzogen. Schädlinge haben sozusagen gar keine Ambition, sich an dem Holz zu schaffen zu machen.

      Wird Holz schon seit Jahren für den Hausbau verwendet?

      Kommt die Frage „Wie lange hält ein Holzhaus?“ auf, sollten die Leute bedenken, dass Holz in vielen Bereichen und seit unzählig vielen Jahren verwendet wird. Ob Schiffe, Häuser, Brücken oder andere Bauwerke, vieles wird seit Jahrtausenden aus dem Werkstoff Holz gefertigt. In dem Baugewerbe kommt Holz sehr oft zum Einsatz. Das liegt auch daran, dass es sich einfach verarbeiten lässt, stabil und vor allem extrem belastbar ist.

      Hauptsächlich werden heutzutage Holzbalken und Latten bei der Errichtung von Dachstühlen und Tragkonstruktionen genutzt. Ebenfalls bestehen Verkleidungen und Zäune aus Holz. Zusätzlich geht der Trend zu einem Haus aus Holz, da es viel natürlicher ist und gute Eigenschaften mit sich bringt.

      Verformt sich Holz beim Holzhaus?

      Es ist bekanntlich so, dass Holz auf verschiedene Witterungseinflüsse reagiert und Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt. Das müsste es ja auch bei dem Holzhaus passieren, sodass es im schlimmsten Fall sogar nicht mehr bewohnbar ist. Doch diesbezüglich braucht sich dank der technischen Trocknung niemand Gedanken machen. Holz aus der technischen Trocknung ist mit einem Feuchtigkeitsgehalt versehen, der optimal als Material für ein Haus geeignet ist. Es können nur minimale Veränderungen entstehen, die sich kaum auswirken.

      Verlängern Sanierungsmaßnahmen die Lebensdauer eines Holzhauses?

      Ein Haus wird normalerweise für mehrere Generationen gebaut. Wird ein Holzhaus fachgerecht aus hochwertigem Holz konstruiert, wird es an Langlebigkeit nicht mangeln. Sogar mehrere Generationen können sich über das natürliche Haus aus Holz freuen. Allerdings können für ein besonders langes Leben auch gelegentliche Wartungs- und Sanierungsarbeiten notwendig sein. Das ist aber auch bei Häusern aus anderen Materialien der Fall. Chemische Zusätze sind nicht notwendig, um ein Holzhaus länger haltbar zu machen und vor Insekten zu schützen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der entscheidet sich für das Kernholz der Holzarten:

      • Lärche
      • Eiche
      • Douglasie

      Diese gelisteten Holzarten sind schon von Natur aus gegen Schädlinge resistent, auch ohne einer technischen Trocknung ausgesetzt zu werden. Verzichten Sie bei den Instandhaltungs- und Pflegearbeiten auf chemische Holzschutzmittel, da sie eh nicht notwendig sind. So sparen Sie sich Geld und setzen sich keinen chemischen Dämpfen und Stoffen aus.

      Wie viele Jahre hält ein Holzhaus?

      Wer sich für ein Holzhaus entscheidet, der kann von einer Lebensdauer von 100 Jahren und mehr ausgehen. Es ist auch unabhängig, wo in Deutschland das Holzhaus errichtet wird. Die klimatischen Bedingungen sind innerhalb Deutschlands ähnlich gestaltet, sodass man nicht sagen kann, dass eine bestimmte Region für ein Holzhaus ungeeignet ist. Natürlich hängt es auch davon ab, wie ein Holzhaus konstruiert wird. Ist es fachmännisch und optimal umgesetzt, hält es richtig lang. Speziell in Erdbebengebieten greifen immer wieder Leute auf den Naturwerkstoff Holz zu. Das Material hat die Gabe, Bewegungen und Spannungen auszugleichen, die bei Erschütterungen auftreten. Diese Eigenschaft ist ein deutlicher Vorteil für ein Haus aus Holz.

      Ist ein Haus aus Holz oder aus anderem Materialien langlebiger?

      Sowohl das Haus aus Holz als auch aus anderen Materialien bringt eine lange Haltbarkeit mit sich. Holz hat eben einige Vorteile wie den Ausgleich von Spannungen und Bewegungen, der Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit und der Natürlichkeit. Natürlich kommt es hier auch zu einem Instandhaltungsaufwand. Doch auch Häuser aus anderen Materialien müssen gut gepflegt werden. Beispielsweise ist es auch so, dass eine geputzte Fassade erfahrungsgemäß irgendwann erneuert werden muss.

      Fazit: Holzhaus = langlebig und gut

      Ein Holzhaus bringt eine lange Haltbarkeit mit sich, sofern es aus optimalen Holzarten besteht und die Konstruktion fachgerecht erfolgte. Sie können außerdem die Lebensdauer positiv beeinflussen, indem Sie den Erhaltungsaufwand (Wartung und Pflege) betreiben. Ängste hinsichtlich Verformungen, Feuchtigkeit, Feuer und Schädlingsbefall können abgeworfen werden. Die hier im Beitrag genannten Vorteile gelten für die unterschiedlichsten Holzhäuser wie Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Blockhaus und Gartenhaus.

       

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      Till Kleinert

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