Holzhaus – Holzhaus bauen & Holzhaus kaufen

Häuser aus Holz werden immer beliebter und die Nachfrage steigt ständig, wie bereits der Name sagt, ist ein Holzhaus zum größten Teil aus Holz gefertigt. Allerdings gibt es unterschiedliche Bauweisen:

  1. Blockhaus (auch Blockbohlenhaus genannt)
  2. Haus in Holzständerbauweise
  3. Haus in Holztafelbauweise
  4. Haus in Holzrahmenbauweise
  5. Umgebindehaus

Meistens handelt es sich bei einem Holzhaus um ein Fertighaus, aber auch Gartenhäuser werden gerne aus Holz errichtet.

Holzständerbauweise wie ein Fachwerkhaus

Wer sich für ein Holzhaus in Holzständerbauweise entscheidet, nutzt eine Form des Fachwerkbaus. Hier bilden Ständer in der gleichen Höhe wie das Gebäude die tragende Konstruktion des Hauses und stellen auch die Seitenwände dar. Diese Bauweise gehört zu den grundlegenden Holzbausystemen und wird traditionell schon seit dem 13. Jahrhundert verwendet. Die Holzständerbauweise entstand aus der Pfostenbauweise, die schon seit der Jungsteinzeit bekannt ist. Im Mittelalter wurden aber die statischen Voraussetzungen besser, sodass bereits mehrgeschossige Bauwerke errichtet werden konnten.

Holzhaus

Holzhaus

Am Ende des Mittelalters wurde daraus die Rähmbauweise entwickelt, bei der Ständer in Höhe eines Stockwerks verwendet wurden. Seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich diese Bauweise immer weiter, wurde aber zu Beginn der Industrialisierung mehr und mehr durch den Bau eines Holzhauses in Massivbauweise ersetzt. Heute gibt es eine Renaissance dieser traditionellen Bauweise. Bei Fertighäusern wird meist die Bauform des Holzrahmenbaus genutzt, der oft auch als Holzständerbauweise bezeichnet wird. Dieser ist jedoch nicht mit der traditionellen Form vergleichbar, sondern eher mit der Rähmbauweise im Spätmittelalter.

 

Holzhaus und Blockhaus Beratung

    Till Kleinert

    Till Kleinert
    Marketingpartner für Finnlog Deutschland
    Siegfried-Rädel-Str. 35, 01796 Pirna
    Telefon: 0172 3533781
    E-Mail: post@blockhaus.bio
    Web: Blockhaus.bio

    Holztafelbau bei Fertighäusern

    Beim Holztafelbau, der ebenfalls bei Fertighäusern aus Holz weit verbreitet ist, werden sogenannte Tafeln genutzt. Dabei handelt es sich um flächige, selbsttragende Konstruktionen aus Holz, die die Wände des Holzhauses bilden. Die einzelnen Bauteile werden direkt auf der Baustelle zusammengefügt. Auch der Holztafelbau basiert auf dem Holzrahmenbau, es gibt jedoch Unterschiede in der Vorfertigung. Im Vergleich zur Massivbauweise ist die Holztafelbauweise eine trockene Bauweise. Die Gebäudehülle des Holzhauses ist direkt nach dem Aufbau dicht. So ist das Holzhaus sofort bestens vor Wind und Wetter geschützt. Zudem erfolgt der Aufbau des Holzhauses auf der Baustelle schneller. Holzhäuser, die in der Holztafelbauweise gebaut wurden, sind in der Regel gut gedämmt und damit sehr energiesparend.

    Holzrahmenbau als modernes Bausystem

    Die Holzrahmenbauweise basiert auf der Fachwerkbauweise und entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem in den USA. In Europa wuchs die Beliebtheit erst mit dem Aufkommen von Fertighäusern aus Holz. Der bereits erwähnte Holzrahmenbau gehört zu den wichtigsten modernen Holzbausystemen. Hier übernimmt ein Holzgerüst mit senkrechten und waagrechten Stäben die vertikale Tragfunktion für das Holzhaus. Plattenförmige Wandbaustoffe, diagonal angebrachte Bretter oder Streben sorgen für die horizontale Aussteifung. Diese Bauweise ist noch immer vor allem in Nordamerika verbreitet, aber auch in Mittel- und Nordeuropa ist diese Bauweise bekannt.

    Massivholzhaus als besondere Form des Holzhauses

    Wenn es um Holzhäuser geht, spielt das Massivholzhaus eine besondere Rolle. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form des Holzhauses, die auf den Blockhausbau zurückgeht. Alle Massivholzhäuser verbinden, dass sie aus vorgefertigten Wandelemente bestehen, die vor Ort relativ schnell zum fertigen Holzhaus zusammengefügt werden können. Das Massivholzhaus kombiniert viele Elemente der bereits erwähnten Bauweisen wie dem Blockbau, dem Holzständerbau und dem Holztafelbau. Daher kann man die Massivholzhausbauweise auch als eine Weiterentwicklung aus diesen sehen.

    Im Gegensatz zu einschaligen Blockhäusern sind Massivholzhäuser zweischalig, das heißt, sie verfügen über eine Außen- und Innenschale. Zwischen beiden Schalen befinden sich eine Dämmung und oft auch eine Installationsebene für Elektroinstallationen. Darüber hinaus werden beim Massivholzbau Bohlen anstatt Bretter genutzt, die eine Stärke von mindestens 40 Millimetern aufweisen sollten.

    Übrigens muss ein Massivholz nicht unbedingt ausschließlich aus Massivholz bestehen. Unter Massivholz versteht man die Fertigung aus einem Stamm. Es kann auch Konstruktionsvollholz genutzt werden, da dieses formstabiler ist als Massivholz und die Trageleistung des Holzhauses verbessert.

    Vor- und Nachteile von Holzhäusern

    Vorteile eines Holzhauses Nachteile eines Holzhauses
    Kurze Bauzeit Wartungsaufwand
    Gute Isolierung Risiken durch Feuchtigkeit und Schädlinge
    Sehr gute Energiebilanz Knackgeräusche
    Gesundes Raumklima Schallschutz
    Gute Ökobilanz  

     

    Elemente aus verschiedenen Bauweisen

    Beim Massivholzbau werden vor allem Elemente des Block- und Holzfertigbaus kombiniert. Wände, Dächer und Decken werden vorgefertigt und direkt vor Ort aufgebaut. Die einzelnen Bauteile des Holzhauses werden verleimt oder mit Holzdübeln miteinander verbunden. Das Holz wird schon vor der Verarbeitung mit technischen Hilfsmitteln getrocknet. Dies führt zu einer sehr guten Holzfeuchte. Da das Holz bereits trocken ist, wird die sogenannte Setzung, die bei Blockhäusern oft vorkommt, vermieden.

    Die zweischaligen Wandkonstruktionen gehören zu den neusten Entwicklungen im Massivholzbau. Wie aus dem Holzständer- und Holzrahmenbau bekannt, werden zunächst senkrechte Ständer als tragendes Element aufgebaut. Diese werden jedoch durch zwei Blockbohlenschalen auf beiden Seiten ergänzt. Die Dämmschicht zwischen den Schalen sorgt dafür, dass der Dämmwert des Holzhauses dauerhaft aufrechterhalten bleibt.

    Diese Dämmung führt zu sehr angenehmen Temperaturen im Sommer wie im Winter und entspricht den Anforderungen der Energiesparverordnung aus dem Jahr 2014. Der doppelschalige Aufbau beim Holzhaus führt auch dazu, dass Holzhäuser in Massivbauweise einen besseren Schallschutz aufweisen, als Blockhäuser.

    Angenehmes Raumklima

    Wenn beim Bau seines Holzhauses auf sogenannte dampfdiffusionsoffene Wände, also Wände ohne Dampfsperren oder Hartschaumdämmplatten, geachtet werden, führt dies in Verbindung mit der Trockenbauweise zu einem sehr angenehmen Raumklima. Feuchtigkeit, die Schimmel fördert, wird so ebenfalls vermieden.

    Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

    Da die Forstwirtschaft in Deutschland sehr nachhaltig ist, verwendet man mit Holz einen umweltfreundlichen, nachwachsenden Baustoff. In Deutschland werden jährlich weniger Bäume abgeholzt als nachwachsen. Außerdem leben wir in einer waldreichen Region, sodass die Transportzeiten oft sehr kurz sind. Zudem kann sich Holz als Baumaterial sehr gut auf das Klima auswirken, denn es gilt als CO2-Speicher und entzieht der Atmosphäre Kohlendioxid.

    Vor Feuchtigkeit und Schädlingen schützen

    Auch wenn Holz durch Feuchtigkeit aufquillt, wird ein Holzhaus so konstruiert, dass seine Elemente formstabil bleiben. Allerdings sollte das Haus vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden. Wenn es allerdings doch einmal zu einem Schaden durch Wasser kommt, kann bei einem Massivholzhaus im Gegensatz zum Blockhaus die beschädigte Stelle ersetzt werden. 

    Sorgen bereiten Besitzern von Holzhäusern auch Schädlinge. Unter anderem ist der Holzwurm eine Gefahr für Hölzer aller Art. Im Frischholz können durchaus Insekten und ihre Larven enthalten sein. Doch diese werden in der Regel während der Trocknung abgetötet. Das Holz wird auf etwa 70° erhitzt. So verändert das Eiweiß im Holz seine Struktur und stellt keine Nahrungsgrundlage für Schädlinge mehr dar.

    Qualität in den letzten Jahren deutlich verbessert

    In den letzten Jahren wuchs die Qualität von Holzhäusern stetig. Damit nahm auch ihre Lebensdauer deutlich zu. Bei einer guten Instandhaltung kann ein Holzhaus heute mehrere Jahrhunderte halten. Schon seit 1985 setzen Versicherungen bei der Wertermittlung Holzhäuser mit anderen Bauweisen gleicht. Wichtig für eine lange Lebenszeit ist aber ein guter Holzschutz, bei dem man heute auf chemische Mittel größtenteils verzichten kann. Holzhäuser sind entgegen der allgemeinen Erwartung nur schwer entflammbar. Daher ist die Feuerfestigkeit des Holzhauses absolut gewährleistet. Die Brandgefahr ist auch im Vergleich zu Häusern aus anderen Materialien vergleichsweise gering.

    Finnlog Blockhaus Aufbau Sebnitz

    Finnlog Blockhaus Aufbau in Sebnitz

    Wie lange hält ein Holzhaus?

    Ein Haus aus Holz? Hält das überhaupt? Das fragen sich Leute, die sich ein Holzhaus kaufen möchten oder sich rund um den Hausbau informieren. Erfahrungsgemäß zweifeln die Leute daran, dass Naturmaterialien optimal geeignet sind und eine lange Lebensdauer mit sich bringen. Meistens gehen folgende Fragen durch den Kopf, wenn es um ein Haus aus Holz geht:

    • Wie lange hält ein Holzhaus?
    • Ist solches Material überhaupt wetterbeständig?
    • Ist das Blockhaus stabil genug und langlebig?

    Damit sich interessierte Leute einen Überblick verschaffen können, haben wir hier alle wichtigen Infos rund um das Thema Haus aus Holz zusammengestellt. Danach sind sicherlich viele Fragen geklärt, sodass eine Entscheidung für oder gegen solch ein Haus gefällt werden kann.

    Eigenschaften von Holz – langlebiges Holzhaus möglich?

    Ein Haus bauen die meisten Leute nur einmal im Leben. Deswegen soll es auch ein Domizil werden, welches über Jahre hinweg hält und eine gute Bleibe darstellt. Ist Holz als Material für ein Haus überhaupt geeignet? Zunächst einmal ist es wichtig, sich über die Eigenschaften ein Bild zu verschaffen. Über folgende Punkte sollten sich Leute informieren, wenn es um Holz für ein Holzhaus geht:

    • Härte des Holzes
    • Gewicht des Holzes
    • Festigkeit des Holzes
    • Feuchtigkeit der Holzart

    Je nach Holzart ist es druckfest, sehr beständig und gleichzeitig elastisch. Manche Holzarten sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften weniger für den Holzhaus-Bau geeignet, was zu beachten ist. Professionelle Holzhaus Baufirmen verwenden natürlich nur widerstandsfähiges, hartes und langlebiges Holz wie nordische Fichter oder Kiefer.

    Hält Holz hinsichtlich der Festigkeit mit anderen Materialien mit?

    Der Naturwerkstoff kann hinsichtlich der Festigkeit mit vielen anderen Materialien sehr gut mithalten. Sie übertrumpfen sogar andere Hausbau-Materialien. Stahl oder Beton sind beispielsweise wesentlich schwerer, wenn sie die gleiche Festigkeit wie Holz erzielen sollen. Holz verdankt dem Inhaltsstoff Lignin (befindet sich in den sekundären Zellwänden) seine extreme Festigkeit. Was meinen Sie, weswegen in vielen Häusern und Hallen große Zwischenräume mit Holzbalken überspannt werden? Holz ist ganz einfach wesentlich fester und dennoch leichter. Außerdem dienen Holzbalken als Unterlage für das Tragen großer Lasten. Deswegen werden auch Dachstühle aus Holzbalken gefertigt. Sie bringen eine enorme Festigkeit bei einem relativ geringen Gewicht im Gegensatz zu Stahl und Beton mit.

    Ist Holz nicht viel zu feucht für ein Haus?

    Es ist bekannt, dass das Material von Natur aus über einen hohen Feuchtigkeitsanteil verfügt. Der Anteil an Wasser in einem frisch geschlagenen Stamm liegt bei rund 60 Prozent. Bevor geschlagenes Holz weiterverwendet werden kann, wird es gut gelagert und getrocknet. Nach ordnungsgemäßer Lagerung nimmt der Wassergehalt deutlich ab und liegt meistens nur noch bei 15 Prozent. Denkbar ist sogar ein Wasseranteil von gerade einmal 10 Prozent, wenn der Naturwerkstoff länger gelagert wird.

    Das dauert natürlich auch alles seine Zeit, bis der Feuchtigkeitspegel so niedrig ausfällt. Meistens wird Holz deswegen durch die Industrie einem künstlichen Trocknungsprozess ausgesetzt. In dem Fall ist das Holz schneller getrocknet. Außerdem gibt es nur noch einen Feuchtigkeitsanteil zwischen 6 und 7 Prozent. Hinsichtlich der Rissbildung brauchen sich die Leute keine Gedanken machen. Auch wenn Holz weiter arbeitet, ist damit nicht zu rechnen. Nach der Trocknung nimmt übrigens Bauholz Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Das wirkt sich natürlich auch auf das Raumklima positiv aus.

    Was ist, wenn es brennt? – Wie feuerbeständig ist Holz?

    Sorgen gibt es auch immer wieder hinsichtlich der Feuerbeständigkeit. Doch auch in diesem Punkt kann hochwertiges Holz punkten. Es ist viel feuerbeständiger, als die meisten Menschen annehmen. Erst nach 30 bis 60 Minuten verliert ein Holzbalken seine Festigkeit, wenn er einer enormen Hitze ausgesetzt wird. Holz verbrennt zwar irgendwann – oder schützt sich durch eine verkohlte Schicht, doch auch Stahlbalken sind nicht hitzebeständig. Sie verbrennen nicht, können sich aber unter Hitzeeinwirkung schnell verformen.

    Wichtig: Für Holzbalken gibt es heutzutage besondere Beschichtungen, die das Holz so gut wie feuerfest machen.

    Ist ein Holzhaus gegen Schädlingsbefall immun?

    Holz und Schädlinge, diese beiden Dinge werden immer wieder in Verbindung gebracht. Natürlich möchte niemand, dass sein Holzhaus von Holzwürmern und anderen Schädlingen zerstört wird. Deswegen ist die Frage auch berechtigt, wie lange ein Holzhaus hält, wenn es von Schädlingen befallen wird. Vor vielen Jahren war es auch so, dass Bestandteile aus Holz den Schädlingen zum Opfer fielen. In der heutigen Zeit hingegen braucht niemand mehr Angst vor zerstörten Dachstühlen und Co. haben. Holz wird technisch getrocknet. Es handelt sich hierbei um eine hochmoderne Art, bei der dem Material ganz gezielt und kontrolliert die Feuchtigkeit genommen wird. Nährboden, der für Schädlinge relevant ist, wird durch das technische Verfahren dem Holzwerkstoff entzogen. Schädlinge haben sozusagen gar keine Ambition, sich an dem Holz zu schaffen zu machen.

    Wird Holz schon seit Jahren für den Hausbau verwendet?

    Kommt die Frage „Wie lange hält ein Holzhaus?“ auf, sollten die Leute bedenken, dass Holz in vielen Bereichen und seit unzählig vielen Jahren verwendet wird. Ob Schiffe, Häuser, Brücken oder andere Bauwerke, vieles wird seit Jahrtausenden aus dem Werkstoff Holz gefertigt. In dem Baugewerbe kommt Holz sehr oft zum Einsatz. Das liegt auch daran, dass es sich einfach verarbeiten lässt, stabil und vor allem extrem belastbar ist.

    Hauptsächlich werden heutzutage Holzbalken und Latten bei der Errichtung von Dachstühlen und Tragkonstruktionen genutzt. Ebenfalls bestehen Verkleidungen und Zäune aus Holz. Zusätzlich geht der Trend zu einem Haus aus Holz, da es viel natürlicher ist und gute Eigenschaften mit sich bringt.

    Verformt sich Holz beim Holzhaus?

    Es ist bekanntlich so, dass Holz auf verschiedene Witterungseinflüsse reagiert und Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt. Das müsste es ja auch bei dem Holzhaus passieren, sodass es im schlimmsten Fall sogar nicht mehr bewohnbar ist. Doch diesbezüglich braucht sich dank der technischen Trocknung niemand Gedanken machen. Holz aus der technischen Trocknung ist mit einem Feuchtigkeitsgehalt versehen, der optimal als Material für ein Haus geeignet ist. Es können nur minimale Veränderungen entstehen, die sich kaum auswirken.

    Verlängern Sanierungsmaßnahmen die Lebensdauer eines Holzhauses?

    Ein Haus wird normalerweise für mehrere Generationen gebaut. Wird ein Holzhaus fachgerecht aus hochwertigem Holz konstruiert, wird es an Langlebigkeit nicht mangeln. Sogar mehrere Generationen können sich über das natürliche Haus aus Holz freuen. Allerdings können für ein besonders langes Leben auch gelegentliche Wartungs- und Sanierungsarbeiten notwendig sein. Das ist aber auch bei Häusern aus anderen Materialien der Fall. Chemische Zusätze sind nicht notwendig, um ein Holzhaus länger haltbar zu machen und vor Insekten zu schützen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der entscheidet sich für das Kernholz der Holzarten:

    • Lärche
    • Eiche
    • Douglasie

    Diese gelisteten Holzarten sind schon von Natur aus gegen Schädlinge resistent, auch ohne einer technischen Trocknung ausgesetzt zu werden. Verzichten Sie bei den Instandhaltungs- und Pflegearbeiten auf chemische Holzschutzmittel, da sie eh nicht notwendig sind. So sparen Sie sich Geld und setzen sich keinen chemischen Dämpfen und Stoffen aus.

    Wie viele Jahre hält ein Holzhaus?

    Wer sich für ein Holzhaus entscheidet, der kann von einer Lebensdauer von 100 Jahren und mehr ausgehen. Es ist auch unabhängig, wo in Deutschland das Holzhaus errichtet wird. Die klimatischen Bedingungen sind innerhalb Deutschlands ähnlich gestaltet, sodass man nicht sagen kann, dass eine bestimmte Region für ein Holzhaus ungeeignet ist. Natürlich hängt es auch davon ab, wie ein Holzhaus konstruiert wird. Ist es fachmännisch und optimal umgesetzt, hält es richtig lang. Speziell in Erdbebengebieten greifen immer wieder Leute auf den Naturwerkstoff Holz zu. Das Material hat die Gabe, Bewegungen und Spannungen auszugleichen, die bei Erschütterungen auftreten. Diese Eigenschaft ist ein deutlicher Vorteil für ein Haus aus Holz.

    Ist ein Haus aus Holz oder aus anderem Materialien langlebiger?

    Sowohl das Haus aus Holz als auch aus anderen Materialien bringt eine lange Haltbarkeit mit sich. Holz hat eben einige Vorteile wie den Ausgleich von Spannungen und Bewegungen, der Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit und der Natürlichkeit. Natürlich kommt es hier auch zu einem Instandhaltungsaufwand. Doch auch Häuser aus anderen Materialien müssen gut gepflegt werden. Beispielsweise ist es auch so, dass eine geputzte Fassade erfahrungsgemäß irgendwann erneuert werden muss.

    Fazit: Holzhaus = langlebig und gut

    Ein Holzhaus bringt eine lange Haltbarkeit mit sich, sofern es aus optimalen Holzarten besteht und die Konstruktion fachgerecht erfolgte. Sie können außerdem die Lebensdauer positiv beeinflussen, indem Sie den Erhaltungsaufwand (Wartung und Pflege) betreiben. Ängste hinsichtlich Verformungen, Feuchtigkeit, Feuer und Schädlingsbefall können abgeworfen werden. Die hier im Beitrag genannten Vorteile gelten für die unterschiedlichsten Holzhäuser wie Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Blockhaus und Gartenhaus.